BJZ GmbH & Co. KG Seit 1979 im Dienst unserer Kunden

Nutzentrennen


Bild 1

Bild 2
So wie zum Beispiel eine Visitenkarte nicht einzeln, sondern mehrere auf einem großen Bogen gedruckt und dann zerteilt werden, so werden kleine elektronische Schaltungen in Mehrfachnutzen erstellt und dann vereinzelt. Unter einem Mehrfachnutzen sind mindestens zwei zusammenhängende Leiterplatten zu verstehen. In der Industrie haben sich aufgrund unterschiedlicher Anforderungen zwei Nutzenarten etabliert: die geritzten Nutzen (Abb. 1.1) sowie die Nutzen mit Reststegeanbindung (Abb.1.2). Das Trennen bestückter Mehrfachnutzen mit Restegeanbindung oder auch geritzter Nutzen ist nicht unproblematisch, da die eventuell entstehenden Biegespannungen sich direkt auf die Oberfläche der unelastisch aufgelöteten Bauteile auswirken und diese somit beschädigen können. Daher kommen zum Vereinzeln der Leiterplatten spezielle Nutzentrenner zur Anwendung. Diese Nutzentrenner arbeiten je nach Nutzenart mit sehr unterschiedlichen Verfahren.

A. Nutzentrenner zur Trennung geritzter Nutzen

Zur Trennung von geritzten Nutzen empfiehlt BJZ die Nutzentrenner der NSL Serie. Bei diesen Nutzentrennmaschinen wird ein lineares Trennverfahren eingesetzt. Es werden zwei gegenüberliegende keilförmige Messer in die Ritzgräben eingedrückt und so die Leiterplatten zerteilt. Die von BJZ angebotenen Nutzentrennern der NSL Serie arbeiten mit einem stufenlos schwingendem Sektionalschnitt, welcher besonders schonend und sauber trennt. Selbst SMD-Bauteile, die direkt am Rand der Einzelplatine platziert sind, werden durch das spannungsfreie Trennen nicht beschädigt. Die stufenlos einstellbare Öffnungsweite sowie der pneumatische Antrieb ermöglichen zudem ein komfortables Arbeiten.

B. Nutzentrennfräse zur Trennung von Nutzen mit Reststeganbindung:

Ein von BJZ entwickeltes Verfahren ermöglicht den Einsatz einer Nutzentrennfräse für das spannungsfreie, kostengünstige und weitgehend staubfreie Trennen von Reststegnutzen mit beliebigen Konturen. Ein linksgewendelter, rechtsschneidender Fräser transportiert den Frässtaub nach unten und drückt gleichzeitig durch die Linkswendelung den Nutzen schonend auf den Fräsadapter. Die Staubabsaugung erfolgt unterhalb des Nutzens, wodurch sich eine zusätzliche Fixierung ergibt. Daher sind hier teure arbeitsintensive Niederhalter nicht notwendig. Des Weiteren ist diese Nutzentrennfräse mit zwei Tischen ausgestattet. So kann ein Tisch beladen bzw. entladen werden, während am anderen Tisch weitergefräst wird.